Notfallvorsorge –
Gut vorbereitet für den Ernstfall
Ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung kann jeden treffen. Mit einer durchdachten Notfallvorsorge stellen Sie sicher, dass Angehörige schnell informiert werden und wichtige Informationen im Ernstfall verfügbar sind.
Notfallvorsorge ist kein Thema für „irgendwann"
Warum Vorsorge wichtig ist
Die wenigsten Notfälle kündigen sich an.
Genau deshalb entscheidet nicht Glück darüber, ob im Ernstfall die richtigen Menschen informiert werden, sondern Vorsorge.
Vier typische Situationen, in denen sich zeigt, wer vorgesorgt hat und wer nicht:
Alleinlebende Personen
Wer allein lebt, wird oft erst spät vermisst. Im Ernstfall gibt es niemanden, der automatisch wichtige Menschen informiert oder sich um persönliche Angelegenheiten kümmert. Vorsorge schafft hier zusätzliche Sicherheit.
Notfall im Urlaub
Passiert im Ausland etwas, ist der Kontakt zu Familie oder Freunden oft erschwert. Eine hinterlegte Notfallkontaktliste sorgt dafür, dass die richtigen Personen schnell informiert werden können – unabhängig vom Aufenthaltsort.
Krankenhausaufenthalt
Ein längerer Krankenhausaufenthalt wirft viele Fragen auf. Wer kümmert sich um Termine, Haustiere, laufende Projekte oder informiert das persönliche Umfeld? Mit einer vorbereiteten Kontaktliste geht nichts vergessen.
Schwerer Unfall
Nach einem Unfall ist die betroffene Person nicht ansprechbar. Ohne hinterlegte Kontakte weiß niemand, wen die Klinik informieren soll – außer den nächsten Angehörigen, die zufällig bekannt sind.

Viele denken bei Notfallvorsorge zuerst an eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht.
Diese Dokumente sind zweifellos wichtig. Genauso wichtig ist jedoch die Frage: Wer soll überhaupt informiert werden, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind? Gerade heute bestehen unsere sozialen Kontakte längst nicht mehr nur aus engen Familienmitgliedern. Freunde, Nachbarn, Kollegen, Vereinskameraden oder langjährige Wegbegleiter spielen oft eine genauso wichtige Rolle. Ohne eine vorbereitete Notfallkontaktliste wissen Angehörige jedoch häufig gar nicht, wen sie informieren sollen. Wertvolle Zeit vergeht und wichtige Menschen erfahren oft erst Tage später von einem schweren Ereignis.
Was gehört zu einer guten Notfallvorsorge?
wenn Sie nicht mehr ansprechbar sind
Persönliche Dokumente
- Personalausweis
- Krankenversicherung
- Medikamentenliste
Medizinische Informationen
- Allergien
- Vorerkrankungen
- Blutgruppe
- Medikamente
Notfallkontakte
- Familie
- Freunde
- Arbeitgeber
- Nachbarn
Wichtige Unterlagen
- Patientenverfügung
- Vorsorgevollmacht
- Testament
- Versicherungen
Digitale Vorsorge
- Passwörter
- Online-Konten
- Digitales Erbe

Die meisten Menschen beschäftigen sich nur ungern mit Notfällen.
Schließlich hofft jeder, dass ein schwerer Unfall oder eine plötzliche Erkrankung niemals eintritt. Doch genau darin liegt das Problem: Notfälle kündigen sich nicht an. Sie passieren unerwartet – auf dem Weg zur Arbeit, im Urlaub, beim Sport oder zu Hause. Eine gute Notfallvorsorge bedeutet deshalb nicht, vom Schlimmsten auszugehen. Sie bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Für sich selbst und für die Menschen, die einem wichtig sind.
Wer sollte auf deiner Notfall-Liste stehen?
Notfallkontakte sind die Menschen, die im Ernstfall informiert werden sollen.
Es sind nicht zwangsläufig dieselben, die man im Alltag am häufigsten anruft.
Kontakte gehen oft über Verwandschaft und Freundschaft hinaus. Was ist mit ehemaligen Klassenkameraden, Reisebekanntschaften oder Versicherungen?
Die Vertrauensperson
Neben der reinen Kontaktliste braucht es eine Person, die im Ernstfall aktiv wird: deine Vertrauensperson. Sie muss nicht die dir nächste Person sein – wichtig ist, dass sie besonnen handelt und erreichbar ist.
Warum Anonymität hilft
Viele scheuen eine Kontaktliste, weil die Vertrauensperson dann alle privaten Verbindungen kennt. Unser anonymes System löst das: Die Vertrauensperson kann Kontakte benachrichtigen, ohne ihre Daten einsehen zu können.

Notfallvorsorge ist kein einmaliges Projekt.
Neue Freundschaften entstehen, Telefonnummern ändern sich, Menschen ziehen um oder Familien wachsen. Deshalb empfiehlt es sich, die eigenen Notfallinformationen regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. Wer heute vorsorgt, nimmt seinen Angehörigen im Ernstfall viele Entscheidungen und Unsicherheiten ab. Oft reichen schon wenige Minuten aus, um wichtige Kontakte festzulegen und grundlegende Informationen zu hinterlegen. Diese kleine Investition kann im Ernstfall einen großen Unterschied machen.
Die Notfallmappe: das Herzstück deiner Vorsorge.
Welche Dokumente dazugehören
Eine gute Notfallmappe sammelt alles, was Angehörige, Ärzte und Ärztinnen im Ernstfall sofort brauchen.
An einem Ort, statt verteilt in Schubladen und Ordnern. Geh die Liste einmal durch und hake ab, was bei dir schon geregelt ist:
Checkliste: Ist Ihre Notfallvorsorge vollständig?
Persönliche Dokumente
Vollmachten & Verfügungen
Finanzen & Versicherungen
Digitales & Zugänge
Arbeiten Sie die Checkliste Schritt für Schritt ab.
0/12Deine Notfallkontakte.
Sicher. Schnell. Anonym.

Notfallkontakte hinterlegen
Wähle aus, wen wir im Ernstfall informieren sollen - Familie, Freunde, Arbeitgeber oder andere.

Ich-bin-am-Leben-Check
Emcomy fragt in deinem individuell festgelegten Rhythmus nach, ob alles in Ordnung ist. Reagierst du nicht, wird deine Vertrauensperson informiert.

Individuelle Nachrichten
Für jeden Kontakt kannst du eine persönliche Nachricht hinterlegen. So erhält jeder Mensch genau die Informationen oder Worte, die für ihn bestimmt sind.

Vier Sprachen verfügbar
Emcomy kann derzeit in vier Sprachen genutzt werden und eignet sich dadurch auch für internationale Kontakte oder Familien.

Im Ernstfall zählt jede Minute.
Sorge jetzt vor und gib deinen Liebsten die Sicherheit, dass sie im Ernstfall informiert werden.
Fragen zur Notfallvorsorge
Erfahren Sie mehr darüber, wie Emcomy funktioniert
Persönliche Ausweisdokumente, Vollmachten und Verfügungen, Finanz- und Versicherungsunterlagen sowie eine Übersicht digitaler Zugänge. Die vollständige Liste findest du in der Checkliste weiter oben auf dieser Seite.
Engste Familie, gute Freunde außerhalb des direkten Umfelds, Hausärztin oder Hausarzt und gegebenenfalls der Arbeitgeber. Entscheidend ist eine Vertrauensperson, die im Ernstfall alle anderen informiert.
Ein physischer Ordner mit Originaldokumenten ist immer sinnvoll, etwa für Vollmachten im Original. Emcomy ist auch keine digitale Nachlassverwaltung sondern eine digitale Notfallkontaktliste.
Nach dem Prinzip der Datensparsamkeit und Anonymität: Die Vertrauensperson sieht deine Kontaktliste nicht, deine Kontakte kennen deine Vertrauensperson nicht. Details zu Sicherheit und Löschfristen findest du in den Datenschutzhinweisen auf emcomy.de.
Ein Notfallpass enthält zwar wichtige medizinische Informationen wie Allergien, Vorerkrankungen oder Notfallkontakte. Er stößt jedoch schnell an seine Grenzen: Die Daten sind oft nicht mehr aktuell, gehen verloren oder stehen Rettungskräften und Angehörigen nicht immer sofort zur Verfügung.
Außerdem informiert ein Notfallpass niemanden aktiv. Freunde, Kollegen oder weitere wichtige Bezugspersonen erfahren häufig erst verspätet von einem Notfall. Eine digitale Lösung wie Emcomy ergänzt den klassischen Notfallpass, indem sie dafür sorgt, dass im Ernstfall die richtigen Menschen schnell benachrichtigt werden können. So bleibt Ihre Notfallvorsorge aktuell und deutlich zuverlässiger.